Über mich

Irgendwann hatte ich eine Kamera, nie war sie nur Werkzeug, sondern wie ein Bleistift oder Pinsel Mittel für Ausdruck meiner Wahrnehmung. Es gibt viele Dinge die mir gefallen, ob Räume oder Gebäude, Edles oder Leckeres und mehr; ich finde, allesamt sind sie wert, gesehen zu werden und anders, mit meinen Augen. Am liebsten fotografiere ich Menschen. Junge, Alte, Kleine, Große, Schöne und Angestrengte, Wichtige und solche, die es werden wollen. Ob Profimodel oder gelebtes Gesicht, ich liebe den Augenblick, wenn wir uns das erste Mal begegnen beim Blick durch den Sucher und ins Objektiv – magisch. Ich erzähle gerne Geschichten oder inszeniere sie – ob in einem oder in mehreren Bildern.

Mein Weg bestimmte sich durch Stationen in den unterschiedlichsten fotografischen Bereichen. Ausbildung und Assistenzen führten mich von Katalog, Architektur/Interieur über Food zu Editorial bis Mode. Es hat mich interessiert und alles verbindet sich mit meinem jetzigen Schwerpunkt People. Ich mag es, im Studio für eine Kampagne zu produzieren und bin wiederum genauso gerne für eine Dokumentation unterwegs. Die Herausforderung liegt im Unvorhersehbaren, Neuen.
Ich liebe es.

Bestimmten Faibles bleibe ich treu. Dazu gehört die analoge s/w-Fotografie. Ich bin nicht nur immer wieder von den Ergebnissen fasziniert, sondern mag auch dieses Alchemistische; angefangen beim richtigen Ansetzen des Entwicklers über die Bewegung der Filmdose bis zu dem Zeitpunkt, wenn das Bild in der Schale zum ersten Mal sichtbar wird. Auch in Zukunft werde ich wieder mit einigen Projekten diesem Bereich besondere Aufmerksamkeit schenken.

Und würde ich nach meinen Idealen gefragt sein, es gibt zwei, denen ich huldige. Peter Lindbergh wegen seiner puristischen Authentizität und Helmut Newton – nein, nicht den, den alle kennen, sondern den Verschmitzten, den Tiefgründigen, Selbstironischen, den Romantiker.

Bilder von mir gibt’s hier: www.photograph-ag.de